März 12th, 2010
Die Worte bleiben mir im Halse stecken. Im Kopf fliegen die Gedanken nur so hin und her, wie auf einer (deutschen) Autobahn für Hirngespinste.
Dann öffne ich den Mund und sehe dabei aus wie ein Fisch. Aber weil mein unmittelbares Umfeld nicht Wasser ist, sonder Luft, entsteht nicht mal ein “Blubb” bei dieser Trockenübung.
Du kannst dir kaum vorstellen, was ich in diesem klitzekleinen Moment alles gleichzeitig sagen will. Viel. Sehr viel.
Aber wo fange ich an?
So kommt es, dass nichts, absolut und rein gar nichts aus dem Mund will. Nicht mal ein chhhhhh……
Kann man sich vorstellen, was ein NICHTS ist?
Momentan kann ich mir es sehr gut vorstellen, was nichts ist. Ich schwebe in einem Schwarzen Loch (auch genannt “Black Hole”. Definition: Als Schwarzes Loch bezeichnet man ein astronomisches Objekt, dessen Gravitation so hoch ist, dass die Fluchtgeschwindigkeit für dieses Objekt ab einer gewissen Grenze, dem Ereignishorizont, höher liegt als die Lichtgeschwindigkeit).
Tja, ich befinde mich in dem schwarzen Loch des nicht “wahrgenommen werdens”… Egal ob bei der Arbeit, der zukünftigen Zielannäherung oder dem immer und immer und immer währenden Thema des anderen Geschlchts, das mich jetzt so weit gebracht hat, dass ich jemandem meine Gedanken anvertrauen muss, um damit fertig zu werden. Schade eigentlich, denn ich mag dieses andere, für mich so unverständlich- und mich verletzende Geschlecht.
Das schwarze Loch umgibt mich und ich fliege darin in Lichtgeschwindigkeit und weiss nicht wohin es mich bringt.
Da kommt mir der Gedanke: ist das nicht das sog. Leben? Ja, genau das, das einen verwirrt, erfreut, nervt, wütend, zornig, unschlüssig, fröhlich, traurig, leidenschaftlich, zögerlich und vieles mehr macht?
Eigentlich schön! (nur momentan eben, eher verwirrend)