Munkels Blog

frisch Gemopstes.

I wott z`Füfi, z`Weggli u d`Tochter vo Bäcker!

Januar 31st, 2010

Weil ich kein Fan meines undefinierbaren Dialektes bin, bleibe ich mal beim Hochdeutschen- früher oder später muss ich in eine Stadt ziehen, in der eine schöne Sprache gesprochen wird und mich von ihr infizieren lassen. Ganz. Dass das endlich mal aufhört mit meinem Kauderwelsch.

Jedenfalls, im Berndeutschen könnte ich mich wälzen. In gut formuliertem Berndeutsch baden. Und in gut formuliertem und gleichzeitig reizend vorgetragenem Berndeutsch könnte ich mich baden und gleichzeitig von innen vollaufen lassen. Komische Versinnbildlichung, Äxgüse.

Auf alle Fälle  ist es eine gute Sache sein faules Hinterteil mal wieder an einem Samstag Abend in einen verrauchten Club zu schwingen und mit knuddeligen 16jährigen HopHop Gangstern bisschen das zu hören was so zum HipHop dazu gehört…

Dumm war, dass wir keine billige DigiCam dabei hatten, um uns kreischend und überschminkt selber zu fotografieren. So, dass möglichst viel vom tiefen Ausschnitt und bestenfalls Greis persönlich im Hintergrund auf der Bühne mit drauf sind. Dies sind aber Feinheiten, die den Chicas -die auf der Toilette vor dem Konzert noch kreidebleichich vom allmählich wirkendem Alkohol erklärten, dass sie höchstwahrscheinlich in Ohnmacht fallen werden- nicht allzu wichtig erscheinen, Hauptsache sie hatten einen Grund zum Kreischen und anzügliche Bewegungen in diversen Körperregionen zu veranstalten. Die Stammgäste kopfschüttelnd dazu: Biomill ab 18, das wär schon ne feine Sache…

Waren wir früher auch so?

Langweilig wie ich bin wasche ich meine Hände in einer relativen Unschuld. Ich liess mir nie gute Konzerte versauen durch Unzurechnungsfähigkeit von Wegen Alkohol oder anderen Bösartigkeiten. Artig, das triffts wohl. Also darf ich wohl weiterhin in meiner Langweiligkeit über solche Witzlosigkeiten meinen Zynismus ausleben.

Wie auch immer- feines Konzert war das.

(Weitere alte Blogs zum Thema. ^^)

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