Munkels Blog

frisch Gemopstes.

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Januar 26th, 2010

„Wieleicht wird es eines Tages…

genug Worte geben, um in einem Satz zu beschreiben was mir durch den Kopf geht.

Von gianni | Veröffentlicht am:24. Januar 2010

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Ein schöner Satz, den ich kurz auseinandernehmen will. Entschuldigung, Gianni.

Wieleicht“ als erstes Wort- vielleicht ein Tippfehler, oder auch ein äusserst cleveres Manöver. „2 für 1“ sozusagen. Wie leicht wird es sein eines Tages, wenn es genügend Worte gibt. Wenn es vielleicht keine Worte mehr braucht , wie leicht wird es dann sein. Leicht, frage ich mich? Oder einfach? Banal? Banal hat etwas zu tun mit Langeweile. Und wenn etwas  langweilig ist, mag ich nicht allzu sehr , in den meisten Fällen. Wird es wirklich besser, wenn man klar und deutlich sagen kann, was man sagen will? Was einem durch den Kopf geht?

Müsste ich dann aufhören Sätze zu beenden sowie traurige Singer/Songwriter ihre Songs beenden- unaufgelöst? Darf ich nicht mehr kurz vor der eigentlichen Erklärung tief Luft holen, „aber“ sagen und dann gar nichts mehr…?

Ich stimme Gianni auf alle Fälle zu, was die Sprache angeht. Es fehlt immer und überall an Worten. Speziell an schönen Worten. Es hilft auch nicht bedeutend, wenn man verschiedenste Sprachen spricht, obwohl es bestimmt etwas ausmacht. Wenn es nicht beirrt.

Macht es einen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau einen solchen Satz schreibt? Ich könnte nämlich nicht wirklich behaupten, dass mir nur etwas bzw. etwas konkretes durch den Kopf geht– in den meisten Fällen- dass sie sich auf einen Satz reduzieren lassen könnten- selbst mit genügend Worten. Ist das spezifisch für irgendwen oder irgendwas?

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Ich bin froh darüber, dass keiner meine Gedanken liest, dass ich manchmal etwas nicht sagen muss und trotzdem verstanden werde, aber recht hat er. Worte treffen selten das, was man wirklich sagen will, denn…

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